Entfaltung der Bildungszukunft

Liebe Zukunftsgestalterinnen und Zukunftsgestalter!
Überall in der Natur entfaltet sich nun das, was im Herbst und Winter als Potential angelegt wurde. Unsere Schulinitiative ist an dem gleichen Punkt: Die Konzepte stehen, die Nachweise der Funktionalität unserer Bausteine sind erbracht. Nun brauchen wir Kapitalgeber die bereit sind, in die Bildungszukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft zu investieren!  

Inhaltliches
Wie unsere Schule im Alltag aussehen kann, ist in diesem eindrucksvollen Video über die Alemannenschule in Wutöschingen zu sehen. Viele strukturelle und pädagogische Aspekte unserer geplanten „Schule auf dem Berg“ sind hier seit 2012 umgesetzt und erprobt. In einem wichtigen Aspekt werden wir allerdings noch weiter gehen, und setzen damit den Rahmen des OECD Lernkompass 2030 um: Das Lernen und Lehren ergibt sich aus den Anforderungen der Gesellschaft mit ihren Bereichen Zivilgesellschaft, Markt, Staat. Die OECD sieht gebildete Schülerinnen und Schüler als Menschen, die in der Lage sind „(…) selbstbestimmt zu handeln, anstatt von anderen bestimmt zu werden; die eigene Umwelt zu gestalten, anstatt sie als gegeben hinzunehmen; verantwortungsvoll zu entscheiden und zu wählen, anstatt Entscheidungen von anderen hinzunehmen.„

Strukturelles
Immer wieder diskutieren wir die Möglichkeit, innerhalb des bestehenden Systems Veränderungen herbeizuführen. Genau so oft verwerfen wir dann diese Idee. Eine Begründung dafür liefert ein Zitat aus dem Buch des Wirtschaftshistorikers Prof. Werner Plumpe „Das Kalte Herz“ S. 179: „Es ist mitnichten so, dass vom Staat ein institutioneller Rahmen geschaffen wurde, der das Entstehen und Funktionieren marktwirtschaftlicher Strukturen zur Folge hatte (z.B. durch die Französische Revolution oder die Preußischen Reformen). Es ist eher so, dass neue Handlungsweisen, die zuerst zum Teil auch illegal ausgeführt werden, institutionelle Änderungen nach sich zogen, welche das neue Handeln rahmten. Der Nutzen entsteht immer aus dem Handeln. Das Vorgeben eines institutionellen Rahmens heißt noch lange nicht, dass dieser dann auch ausgefüllt wird. Die Motivation, Dinge anders zu machen, kommen von den einzelnen Akteuren.“

Finanzielles
Es ist an der Zeit, eine von Zivilgesellschaft und Markt getragene, wissenschaftlich fundierte und begleitete Alternative in der Breite zu etablieren. Wir suchen mit Hochdruck Kapitalgeber, um so bald wie möglich die erste Schule zu gründen und dann sukzessive zu wachsen.  Der Finanzbedarf bis zum Schulstart beträgt ~500 T€. Für die ersten drei, vom Land nicht finanzierten Betriebsjahre benötigen wir ~4 Mio. €. Danach unterstützt das Land mit rund 90% der Kosten Deshalb bitte unbedingt:
Menschen im eigenen Umfeld ansprechen, die uns Türen zu Kapitalgebern öffnen können!  
Wir wünschen Allen, die diesen Newsletter lesen, ein gesundes und stärkendes Frühjahr!
Herzliche Grüße
Das Bildungszukunft! – Team

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